Rund um den Regenstein – ein Wanderparadies bei Blankenburg im Harz

27. August 2019 | Wandern im Harz

Wandern im Harz bedeutet, immer wieder neue und interessante Entdeckungen zu machen. Eine Wanderung, auf der jeder, egal ob als Einzelperson, Paar oder Familie sowohl geschichtliche als auch geologische Spurensuche betreiben und tolle Sehenswürdigkeiten entdecken kann, führt rund um die Burg und Festung Regenstein.

Regenstein
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Wandern im Harz – gut ausgeschildert und bequem

Start der Wanderung ist ein Waldparkplatz nahe der B6, Ausfahrt Heimburg. Von dort aus führt ein beschilderter Wanderweg zur Regensteinmühle, einer empfehlenswerten Sehenswürdigkeit im Harz. Der Weg führt zunächst bis zum höher gelegenen Waldrand auf ein Felsplateau, wo sich ein herrlicher Blick auf den Regenstein bietet.

Regensteinmühle

Anschließend geht es talwärts über Stock und Stein zur Regensteinmühle, einer Mahl- und Ölmühle, die zwischen dem 12. und dem 15. Jahrhundert in Betrieb war. Das Aufschlagwasser für die Mühlräder wurde über einen knapp zwei Kilometer langen Mühlgraben zugeleitet, der um 1990 auf etwa 500 Metern Länge freigelegt wurde. Auch die riesigen Mühlräder wurden rekonstruiert und bieten eine beeindruckende Kulisse. Mehrere Infotafeln berichten von der Geschichte der Regensteinmühle.

Die Sandsteinhöhlen: faszinierende Natur

Von der Mühle aus geht es weiter zu den Sandsteinhöhlen. Schon nach kurzer Zeit ist diese geologischen Besonderheit erreicht. Allerfeinster Sand unter den Füßen und Höhlen in den Sandsteinfelsen, die zu einer Erkundungstour einladen, faszinieren die ankommenden Wanderer. Besonders Kinder haben hier einen Heidenspaß, wenn sie die Felsen erklettern oder in den Höhlen Sandstein reiben. Ein wunderbarer Platz für eine längere Rast oder auch ein Picknick. 

  • Sandsteinhöhlen

Hoch auf den Regenstein 

Hinter den Höhlen führt ein breiter Forstweg in Richtung Burgruine Regenstein. Die Wegweiser lenken nun in den Wald und über einen schmalen Pfad vorbei an der alten Bastion Ludwigsburg steil bergauf. Bald ist der Regenstein erreicht, der zu einer Besichtigung der Anlage oder einem Besuch der Falknerei einlädt. In den Ruinen- und Höhlenräumen des weitläufigen Felsplateaus gibt es viel zu erkunden, höchst spannend für historisch Interessierte und ein fantastisches Abenteuer auch für kleine Entdecker.

Tipp: Das Panoramarestaurant bietet in gemütlicher Atmosphäre bei einem Imbiss oder bei Kaffee und Kuchen einen atemberaubenden Blick über die schöne Harzlandschaft. Bei klarem Wetter sogar bis zu 50 Kilometer weit!

Ein schöner Abschluss: Blankenburg entdecken

Blankenburg im Harz

Für den Rückweg empfiehlt es sich, den Weg nach Blankenburg einzuschlagen. Nach 800 Metern am Regenstein-Parkplatz angekommen, geht es entweder weiter in Richtung der hübschen Stadt mit ihrem pittoresken Zentrum, dem barocken Schloss und den wunderschönen Schlossgärten oder über den Raubgrafen- und den Mühlgrabenweg zum Waldparkplatz zurück.

Wanderstempeln am Regenstein

Auch für Fans der Harzer Wandernadel lohnt sich übrigens der Rundweg um den Regenstein. Schließlich gibt es hier gleich drei Stempel in kurzer Zeit zu ergattern: Regensteinmühle (HWN 82), Burgruine Regenstein (HWN 80) und Sandsteinhöhlen im Heers (HWN 81). 

Stempelkasten HWN 81

Text: Janine Hesse
Bilder: Janine Hesse, Jana Böhme

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