Gabriele Schmidt das organisatorische Talent im Kloster Drübeck

Gabriele Schmidt vor dem Klostercafé in Drübeck ©Alina Lipka

Gabriele Schmidt vor dem Klostercafé in Drübeck ©Alina Lipka

Ein absoluter Geheimtipp im Harz ist das Kloster Drübeck. Genau aus diesem Grund haben wir uns mit Gabriele Schmidt getroffen, der Assistenz der Geschäftsführung.  In einem Interview haben wir mehr über das ehemalige Benediktinerinnenkloster erfahren –  ein tolles Ausflugsziel für die ganze Familie!

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Über 1.000 Kilometer Geschichte: Die Straße der Romanik

Über 1.000 Kilometer ist sie lang – die Straße der Romanik. Als geschichtsreiche Tourismusroute führt sie durch viele reizvolle Gegenden Sachsen-Anhalts und zu einer großen Zahl bekannter und beliebter Sehenswürdigkeiten im Harz. Der Verlauf der Straße ist dabei in Form einer Acht gehalten, dessen Kreuzungspunkt sich direkt in der Landeshauptstadt Magdeburg befindet. Entlang der Straße der Romanik findet Ihr sehr viele Burgen, Kirchen, Dome und Klöster aus der Zeit vom Beginn des 10. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts. Wenn Ihr den südlichen Teil dieser Touristenmagistrale in den Harz folgt, erreicht Ihr in der Nähe von Wernigerode die Ortschaft Drübeck. Die rund 1.500 Einwohner zählende Ansiedlung ist insbesondere wegen seiner weithin bekannten Klosteranlage sehr bekannt.

©Alina Lipka

©Alina Lipka

Arbeiten an einem Ort der Stille – Das Kloster Drübeck

Gabriele arbeitet mittlerweile seit sechszehn Jahren im Kloster. Der Weg dorthin war zwar nicht geplant, aber nach einer Umschulung und einem Praktikum in Drübeck, hat sie der Charme des Ortes gepackt. Heute ist sie für die Verwaltung und das Kulturprogramm zuständig.

Ihr Arbeitsort ist ein ehemaliges Benediktinerinnenkloster, welches mit der Klosterkirche St. Vitus erstmals im Jahre 960 nach Christus urkundlich erwähnt wurde. Das Langhaus ist in der Zeit des 10. und 11. Jahrhunderts erbaut worden; rund zweihundert Jahre später folgte der monumentale Westbau, dessen Türme weit über die Ortsgrenzen Drübecks hinaus sichtbar sind.

Das Veranstaltungsprogramm ist sehr vielfältig. Für Gabriele bedeutet dieses viel Arbeit, aber sie freut sich den Gästen das Kloster näherzubringen! Ihr Veranstaltungshighlight ist die romantische Nacht, die dieses Jahr am 1.August stattfindet. Tausend Lichter erhellen die Nacht voller Überraschungen im historischen Ambiente. Serviert wird ein Drei-Gänge-Menü.

Wenn Ihr das Kloster besucht, werdet Ihr bestimmt auch die stille Zurückgezogenheit spüren, die den damaligen Bewohnerinnen auf eine ganz besondere Weise Kraft gab, sich ganz auf Gott auszurichten. Für heutige Verhältnisse eher selten, ist hier noch viel vom einstigen Sinn der sakralen Anlage erlebbar. So befindet sich im Kloster ein Evangelisches Zentrum der Evangelischen Landeskirche Mitteldeutschlands mit verschiedenen landeskirchlichen Bildungseinrichtungen, wie dem Pädagogisch-Theologischen Institut, dem Pastoralkolleg, einem Medienzentrum sowie dem Haus der Stille, welches regelmäßig sogenannte Einkehr- oder auch Schweigetage anbietet. Hier lässt sich eine Auszeit vom hektischen Alltag nehmen und in ganz besonderer Weise lernen, die Stille bewusst zu genießen und zur Ruhe zu kommen. Solltet Ihr Euch dazu entschließen können, dies einmal auszuprobieren, werden Euer Körper wie auch Euer Geist und Eure Seele ganz bestimmt davon profitieren.

Besucher sind auch für Tagesausflüge herzlich willkommen! Die Mischung aus romanischer Architektur und Moderne ist immer wieder sehenswert. Unsere historische Gartenanlage wurde in den letzten Jahren neu gestalte. Sie gehört zu den „Gartenträume – historische Parks in Sachsen-Anhalt e.V.. Hier kann man heimische Kräuter entdecken und die Stille genießen. Besonders schön finde ich auch unseren Rosengarten“

Klosterführerin Renate Eitz im Gewand der Äbtissin Christiane Eleonore Gräfin zu Stolberg Werni-gerode ©Ev. Zentrum Kloster Drübeck

Klosterführerin Renate Eitz im Gewand der Äbtissin Christiane Eleonore Gräfin zu Stolberg Werni-gerode ©Ev. Zentrum Kloster Drübeck

Das Klostercafé – ein absoluter Geheimtipp für eine leckere Rast

Das Klostercafé ist ein echter Geheimtipp im Harz. Hier haben wir uns auch mit Gabriele getroffen. Das alte Gärtnerhaus wurde vor sieben Jahren zum Café umgestaltet. In einem gemütlichen Ambiente werden selbstgebackene Kuchen nach traditionellen Hausfrauenrezepten angeboten. Uns hat besonders die Klostertorte sehr geschmeckt!

An warmen Gerichten werden zwei Hauptgänge und eine Suppe angeboten. „Gekocht wird frisch und gesund. Die Klosterküche verwendet ausschließlich regionale Produkte. Tiefkühlkost gehört also nicht zu unserem Sortiment! Donnerstags ist der vegetarische Tag und freitags gibt es traditionell Fisch. Für Weinliebhaber ist dienstags bis samstags von 19:30 bis 24:00 unsere gemütliche Weinstube geöffnet. “

Im Café gibt es auch einen Klosterladen, indem hauptsächlich Produkte aus der Region verkauft werden. Selbstgebrautes Klosterbier, Schmuck, Honig und Saft von der eigenen Streuobstwiese zählen zu den beliebtesten Produkten.

© Ev. Zentrum Kloster Drübeck

© Ev. Zentrum Kloster Drübeck

 Wir bedanken uns recht herzlich für das Treffen mit Frau Schmidt!

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