Skifahren und Snowboard lernen auf dem Wurmberg in Braunlage

23. Januar 2014 | Winterurlaub im Harz

Wurmberg Ski und Snowboard im Harz

Wintersport total bietet der Wurmberg im Harz! Skifahrer, Snowboarder und Rodel-Fans kommen auf dem höchsten Berg Niedersachsens voll aufs ihre Kosten. In knapp 1.000 Meter Höhe können Pulverschnee lockt Snowboarder, Skifahrer und Rodler auf die weißen Pisten und sorgt für Adrenalin, Spaß und jede Menge Bewegung an der frischen Luft!

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Infos zum Skigebiet Wurmberg

Höhe: 970m
Lifte: 2 Seilbahnen, 1 Sessellift, 1 Schlepplift, 2 Tellerlifte, 1 Multi-Skilift
Pisten: 14 (leicht bis sehr schwer)
Talabfahrten: ja – längste Abfahrt ist die Talabfahrt Wurmberg (4km, Höhenunterschied 402m), die schwerste Abfahrt ist die Hexentritt-Abfahrt (0,5km, Höhenunterschied 160m)
Kostenlose Parkplätze befinden sich direkt an den Liftanlagen.
Gastronomie: ja
Skiverleih: ja

Wer sich auf dem Wurmberg zum ersten Mal in seinem Leben aufs Board stellen möchte, der ist hier genau richtig – viele verschiedene Pisten bieten Anfängern genügend Raum für die ersten Fahrversuche. Wir haben den Newbies unter euch die wichtigsten Tipps für die ersten Stunden und Tage mit dem unbekannten Objekt Snowboard zusammengestellt.


1. Mieten oder Kaufen des ersten Snowboards

Wenn Du gerade mit dem Snowboarden beginnst, dann solltest Du ein Freestyle Board wählen. Es eignet sich sowohl für die Piste als auch für die Pipe oder den Tiefschnee. Für solch ein Board benötigst Du eine dazugehörige Freestyle Bindung und Softboots. Das Board sollte idealerweise vom Boden bis zur Schulter oder der Nase reichen.

2. Länge des Snowboards für Einsteiger

Für Anfänger darf es gern auch kürzer sein, Fortgeschrittene oder Tiefschneefahrer wählen dagegen ein längeres Board. Generell gilt: je größer und schwerer Du bist, desto länger sollte auch Dein Board sein. Mehr Speed liefert übrigens ein breiteres Board.

3. Einstellen der Bindung

Ihr müsst euch entscheiden, welchen Fuß ihr für die normale Fahrtrichtung nach vorne stellen wollt: Goofy (rechter Fuß vorne) oder Regular (linker Fuß vorne). Am besten ihr fahrt ein paar Kurven und probiert aus, ob ihr euch wohl fühlt, oder ob das Wechseln des vorderen Fußes nicht angemehmer wäre. Welches die für euch am besten geeignete Richtung ist, könnt Ihr anhand verschiedener Möglichkeiten herausfinden:

– Wer schon einmal Skateboard gefahren ist oder Surfen betreibt, der sollte die dort verwendete Fahrtrichtung auch beim Snowboarden beibehalten.
– Nehmt Anlauf und springt nach ein paar Metern in die Luft. Welches Bein verlässt als letztes den Boden? Dieses Bein ist meist euer vorderes Bein beim Snowboarden.
– Im Zweifelsfall fragt einen Snowboardlehrer – der hat in der Regel noch weitere Tricks, wie ihr gemeinsam das vordere Standbein herausfinden könnt!

Ein häufig empfohlener Bindungswinkel für Anfänger ist +15° / -15°, das bedeutet dass die vordere Bindung 15° in Fahrtrichtung gedreht wird, die hintere 15° gegen die Fahrtrichtung.

4. Die richtige Kleidung

– funktionelle Unterwäsche (transportiert den Schweiß vom Körper weg und verhindert so ein Auskühlen der Haut durch nasse Kleidung)
– wärmendes Fleece-Sweatshirt
– Snowboardjacke (aus atmungsaktiven und wasserdichten Materialien)
– Snowboardhose (ebenfalls atmungsaktiv und wasserdicht), optimalerweile mit schneefeschten Innengamaschen, die Du über Deine Snowboardschuhe stülpen kannst und die dafür Sorgen, dass kein Schnee hinein kommt und Deine Füße trocken bleiben
– Snowboardsocken (ausreichend dick und lang)
– Mütze
– Handschuhe
– Goggles (Snowboard-Brillen) kannst Du Dir zulegen, wenn Du regelmäßig aufs Board steigen möchtest – für den Anfang tut es auch eine Otto-Normal-Sonnenbrille. Goggles mit hellen Gläsern (z. B. gelb oder orange) lassen die Umgebung heller erscheinen und eignen sich daher für schlechte Sichtbedingungen bei Nebel oder Schneefall. Dunkle Gläser dagegen eignen sich für solche Wetterverhältnisse auf der Piste nicht – sie schützen bei starkem Sonnenschein aber vor UV-Strahlungen.
– Snowboardhelm (für den Anfang tut es auch ein Fahrradhelm – aber wenn Du regelmäßig aufs Board steigen möchtest, investier undbedingt in einen hochwertigen Helm!)

5. Nützliche Helfer auf der Piste

– Rückenprotektor und Poprotektor
– Fangriemen am Snowboard
– Knieschoner
– Rucksack mit Brust- und Hüftgurt

 

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