Natur pur am Okerstausee: Wandern ohne Höhenunterschied

27. Mai 2015 | Wandern im Harz

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Zu den beliebten Wandertipps für den Harz gehört zweifelsohne der Okerstausee in der Nähe von Altenau. Wenn ihr nach einer Route sucht, auf der ihr selbst bei hochsommerlichen Temperaturen ohne Anstrengung unterwegs sein könnt, seid ihr hier genau richtig. Wandern im Oktertal verspricht zudem auch immer Natur pur und viel frische und sauerstoffhaltige Luft. Hier könnt ihr den Alltagsstress sehr gut vergessen – und das als Einzelperson genauso gut wie als Paar oder Familie.

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Für alle Altersklassen geeignet: Wandern im Oktertal

Wenn ihr einen Einheimischen nach guten Wandertipps für den Harz befragt, wird er Euch mit hoher Wahrscheinlichkeit auch das Okertal und den Okerstausee nennen, denn hier lässt sich auf ausgedehnten Wegen hervorragend die Schönheit des Harzes genießen. Um den Okerstausee einmal vollständig zu umrunden, sind reichlich 18 Kilometer zu bewältigen – ein ganz schönes Stück Wegstrecke, insbesondere, wenn ihr mit kleineren Kindern unterwegs seid. Daher solltet ihr Euch lieber für ein Teilstück entscheiden. So bleibt mehr Zeit zum Verweilen an besonders schönen und lauschigen Plätzchen. Auf alle Fälle ist Wandern im Oktertal für jede Altersklasse geeignet und sogar mit dem Kinderwagen möglich.

Am besten startet ihr eure Wanderung entlang des Okerstausees von einem der Parkplätze an der B 498 direkt in Höhe der Vorstaumauer, die ihr zunächst überquert. Anschließend haltet ihr euch links und folgt dem breiten Weg, der sich oberhalb des Ufers entlang schlängelt. Nach einiger Zeit erreicht ihr eine aus Felsen bestehende Landzunge, die ein ganzes Stück weit in den See reicht, und bald darauf das sogenannte Kalbetal. Hier ist ungefähr die Hälfte der Wegstrecke erreicht – vielleicht eine gute Gelegenheit für eine Rast?

Täler, Berge, Bäche – Wanderziele im Harz

Wenn ihr euch im Kalbetal in Ruhe umschaut, werdet ihr bemerken, dass das schmale und in Abhängigkeit vom jeweiligen Wasserstand stärker oder schwächer überflutete Gebirgstal auf beiden Seiten von steilen Bergen gesäumt wird. Diese Berge sind teilweise bis zu stolze 100 Meter hoch. Übrigens trägt das Kalbetal seinen Namen nach dem in einer Quelle bei Torfhaus entspringenden und hier in den Stausee mündenden Flüsschen Kalbe. Auch auf dem weiteren Weg, der dem geschlängelten Verlauf der Uferlinie folgt, begegnen euch noch diverse Wasserläufe, die ihr hier über kleinere Brücken überquert. Bald umwandert ihr dann eine weitere Landzunge und erreicht nach wenigen Minuten die Hauptstaumauer. Vom Startpunkt bis hierher habt ihr rund 8 Kilometer zurückgelegt, ohne einen nennenswerten Höhenunterschied zu bewältigen.

Imposant und gewaltig: Die Hauptstaumauer des Okerstausees

Die zwischen 1952 und 1956 gebaute Hauptstaumauer selbst ist ein sehr gewaltiges Bauwerk. Als einzige Bogengewichtsmauer in Deutschland ist sie 75 Meter hoch und 260 Meter lang. Wenn ihr sie auf ihrer Krone überquert, könnt ihr einen fantastischen Blick ins Okertal und auf das umliegende Bergpanorama werfen. Auch eine Führung ist möglich. Auf jeden Fall solltet ihr den Aufenthalt an diesem Ort und den beeindruckenden Blick von oben ausgiebig genießen – nicht umsonst gehört auch die Überquerung der Staumauer zu den beliebten Wandertipps im Harz.

Und wenn es irgendwann auf den Rückweg geht, könnt ihr diesen – sofern es zeitlich passt – sogar mit einer kleinen Schiffsfahrt verbinden: In einer knappen Stunde bringt Euch die MS „AquaMarin“ zur Vorstaumauer und damit zu Eurem Auto zurück.

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