Kloster Walkenried – Wo sich Mittelalter und Moderne treffen

10. Februar 2016 | Sehenswürdigkeiten im Harz

Kloster und Museum im Harz

Welche Sehenswürdigkeiten im Harz kennt Ihr? Ganz klar, der Harz bietet einige Highlights. Aber habt Ihr schon mal vom Kloster Walkenried gehört?

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Die Geschichte des Klosters

Dieses historischen und heute zum UNESCO-Weltkulturerbes zählenden Gebäudes wurde schon im frühen Mittelalter errichtet. Die Geschichte beginnt mit einer Stiftung von Adelheid von Walkenried, der Namensgeberin und endet noch lange nicht im Heute. Denn das mittelalterliche Kloster im Harz steht als Sinnbild für Veränderungen und ist Besuchermagnet sowie interessantes Museum im Harz zugleich.

Warum ist das Kloster das richtige Ausflugsziel?

Mit Natur und zahlreichen Ausflugszielen ist der Harz bereits ein ideales Ausflugsziel. Bergige Landschaften, Wander- und Radwege sowie zahlreiche Touristenattraktionen sorgen für aufregend schöne Tage. Zu einer der besonderen Sehenswürdigkeiten im Harz zählt das Kloster Walkenried. Als ursprünglich gedachte Zisterzienserabtei liegt es im Dreiländereck Thüringen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Schon der Bau des gotischen Klausurgebäudes dauerte vier Jahrzehnte. Landwirtschaft, Kriege und die Pest zogen im Mittelalter durch das Land, doch die Mönche in Walkenried trotzten allen noch so schweren Hürden.

Das Leben im Mittelalter verstehen

Das teilweise sehr gut erhaltene Kloster im Harz ist eine imposante Anlage mit mehreren Gebäudeteilen. Die gotische Klosterkirche, das Klausurgebäude, der Kreuzgang, das Brunnenhaus sowie Brüder- und Kapitalsaal bildeten den Lebensort der Zisterzienser. Glücklicherweise sind bis heute große Teile der Anlage erhalten geblieben, sodass Ihr hier auch das angehörige Museum im Harz besuchen könnt.

Es ist faszinierend, wenn Ihr Euch beim Besuch im Kloster im Harz bewusst werdet, dass während der jahrzehntelangen Bauzeit die meiste Zeit nur von Hand gearbeitet wurde. Schon allein der Kreuzgang des Klosters Walkenried beeindruckt. Ein imposanter, riesiger Raum, der ein Kreuzrippengewölbe hat und von Säulen getragen wird. Das Brunnenhaus diente den Mönchen zur täglichen Körperpflege, hier wuschen sie sich und schnitten sich gegenseitig die Bärte. Der Brunnen lieferte sauberes Quellwasser und so wurde hier auch das Weihwasser für die Kirche entnommen.

Das Leben der Mönche war und ist bis heute sehr vielseitig. Ihr Alltag bestand nicht nur aus Gebeten. Nein, sie verrichteten daneben auch viele handwerkliche Arbeiten, die Brüdersaal der Fraterie ausgeübt wurden. Im Kapitalsaal versammelten sich die Mönche zu Gesprächen und Gebeten. Zu damaliger Zeit saßen sie auf einer im Raum umlaufenden Bank, das als Zentrum ein Lesepult hatte. Hier wurden täglich die Benediktsregeln vorgelesen. Auch wichtige Entscheidungen bezüglich wirtschaftlicher oder rechtlicher Entscheidungen wurden hier getroffen. Der Kreuzgang wird Euch beeindrucken.

Ein Geheimtipp für den Harz:

In dem sehr gut erhaltenen Teil sind noch immer Grabsteine zu sehen. Bei den Gräbern im Kloster im Harz handelt es sich teilweise um Ritter und Grafen aus dem 13. und 14. Jahrhundert, dem späten Mittelalter.

Und so findet Ihr das Kloster Walkenried im Harz:

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Mach weiter so.ich find es prima.
Da wir mindestens eimal im Jahr in der Heimat sind ,finden wir auch immer neue Anregungen,Diesen oder jenen Ort
zubesuchen.
Übrigens mein Heimatort ist Rübeland-Höhlenort


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