Für kleine Entdecker: Bärenhöhle und Granestausee

Wandern mit Kids

Auf Schusters Rappen

Natur pur, frische Luft und ganz viel zu entdecken? Das geht wunderbar auf einer Wanderung im Harz – auch und besonders mit Kids! Dabei muss es nicht unbedingt einer der gerade in Hochzeiten überlaufenen Themenwege sein. Meist reicht auch schon ein verwunschener Pfad, ein paar Felsen zum Klettern, ein Tümpel für das Floß aus Borke oder eine tolle Aussicht beim gemütlichen Picknick. Wir haben im Frühjahr einen Tagesausflug für einen Streifzug bei Goslar genutzt und sind fündig geworden.

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Die Bärenhöhle

Kommt mit uns auf eine Entdeckertour über etwa sechs Kilometer, für die ihr je nach Pausen- und Verweilzeiten etwa drei Stunden einrechnen solltet. Der Weg ist wie so oft um Goslar breit und erschlossen. Darum ist diese Tour auch für ungeübte Wanderer und kleine Füße gut geeignet! Los geht es auf dem Parkplatz am Nonnenberg das Schlüsseltal entlang in Richtung Granestausee. Schon nach ein paar Minuten bergab ist die Bärenhöhle erreicht, eine schroffe Felsformation mit verwunschenem Eingang. Doch keine Sorge, ein Gitter behindert den allzu neugierigen Entdeckerdrang!

Bährenhöhle

Höhlenforscher an der Bärenhöhle

Der Granestausee – die jüngste Harztalsperre

Harzstrand

Granestausee

Weiter geht es hinab ins Schlüsseltal, aus dem ein Rauschen dringt. Denn hier finden wir den Granestausee, über den man einen tollen Ausblick genießen kann. Und wo es sich so schön sitzt, da schmeckt das Picknick doch gleich noch einmal so gut! Die Granetalsperre ist die jüngste der Harztalsperren. Erst 1969 hat man den Granebach gestaut, um ein zusätzliches Trinkwasser- Reservoir für den norddeutschen Raum zu schaffen. Baden oder ein Schlauchboot zu Wasser lassen dürft ihr hier also nicht. 😉

Aussicht Granestausee

Picknick mit Ausblick

Nach der gemütlichen Stärkung für Leib und Seele wandern wir entlang des Hochufers, das ab und an tolle Aus- und Durchblicke auf den Granestausee gewährt. Einfach nur schön! Übrigens: der rund um den Granestausee angelegte Weg ist nicht nur zum Wandern, sondern auch zum Biken bestens geeignet. Und mit 14 Kilometern hat er eine moderate Länge für eine schöne Fahrradtour.

Granestausee

Wie gemalt

Der Steinbergturm von 1888

Unser nächstes Ziel ist der Steinbergturm, den wir erklimmen wollen und wie ein Kaiser auf den Zinnen die Aussicht auf Goslar zu genießen. Dazu verlassen wir den Rundweg um den Granestausee und kraxeln durch den Wald am Königsberg. Hier lässt es sich auch nach einem neuen Wanderstock suchen, bis der perfekte gefunden ist. Auf dem Steinberg angekommen, ist leider der „Kaiserturm“, der unter der Leitung des Harzklub Zweigvereins Goslar im Jahre 1888 für den beginnenden Tourismus im Harz erbaut wurde, nicht ganzjährig zugängig. Immerhin finden wir hier eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel, so dass die Augen der kleinen Wandersleut trotzdem leuchten.

Rapunzel, lass dein Haar herab

Steinbergturm

Nun treibt es uns bergab und vorbei an der Steinberg-Alm in Richtung Startpunkt. Denn dort wartet als krönender Abschluss der Abenteuerspielplatz am Steinberg mit Förderturm-Klettergerüst. Einfach grandios zum Toben und Klettern!

Text und Bilder © jh

 

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